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Bentheimer Eisenbahn AG - Reifen gut, alles gut

31.01.2014 | Mit dem Einsatz des modularen Systems PNEUSCAN steht die Bentheimer Eisenbahn AG auf der sicheren Seite.

Es hat sich in der Branche herumgesprochen, dass PNEUSCAN – das innovative System von VENTECH Systems für die automatische und schnelle Kontrolle des Reifendrucks und der Profiltiefe während der Überfahrt über eine Sensorfläche – das Fuhrparkmanagement vereinfachen sowie die Kraftstoff- und Wartungskosten wesentlich reduzieren kann. Eines der Unternehmen, die das System seit gut einem Jahr mit optimalen Ergebnissen betreiben, ist die Bentheimer Eisenbahn AG mit Sitz in Nordhorn. Die "Bus-Fahrt" war dabei, als einige der hauseigenen Omnibusse routinemäßig über die Sensorplatte bei der Einfahrt auf das Firmengelände rollten und die Fahrer die jeweiligen Ergebnisse unter die Lupe nahmen. Mit von der Partie war auch Hermann Thien, Betriebsleiter bei der Bentheimer Eisenbahn AG, der sich übrigens für diese Investition stark gemacht hatte. Thien verrät, dass er vom praktischen Nutzen der Messanlage von Anfang an überzeugt war. Und er behielt Recht. Denn nachdem die in den ersten Tagen erforderlichen Anpassungen des Systems an die individuellen Bedürfnisse des Betriebes abgeschlossen waren, konnte man durchweg positive Erfahrungen sammeln. Sowohl im Bereich der Akquise als auch der After-Sales-Betreuung läuft die Zusammenarbeit mit der VENTECH Systems GmbH aus Dorsten lösungsorientiert und zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Busfahrer durch den Wegfall der zeitaufwändigen manuellen Reifenprüfung im Rahmen der Abfahrtskontrolle vor jeder Tour deutlich entlastet werden. Hinzu kommt, dass beispielsweise ein schleichender Luftdruckverlust dank PNEUSCAN-Überprüfung rechtzeitig erkannt wird.

Thien fasst einige Vorteile von PNEUSCAN zusammen: „Zum einen ist es für uns wichtig, dass wir dank des richtigen Luftdrucks der Pneus eine Menge Kraftstoff sparen können. Zum anderen erhöht sich die Lebenserwartung der Reifen, und nicht zuletzt steigt auch die Zufriedenheit der Kunden, weil wir weniger Pannen und Ausfälle haben.“

Die Aktivitäten der traditionsreichen Bentheimer Eisenbahn AG liegen auf dem Gebiet der Personenbeförderung, des Schienengüterverkehrs, der Spedition und Logistik sowie im Reisemarkt. Die Sicherung einer für die Region optimalen Mobilität erfordert natürlich Fahrzeuge, die den hohen Ansprüchen an Sicherheit und Komfort jederzeit gerecht werden. So setzt der Transportdienstleister Tag für Tag etwa 60 fahrgastfreundliche Busse ein, die den Passagieren ein bequemes Busfahren ermöglichen. Über die hauseigene, moderne und leistungsfähige Werkstatt werden die Omnibusse stets bestens in Schuss gehalten, so dass die Fahrgäste mit einer größtmöglichen Zuverlässigkeit rechnen dürfen.

„Da für uns Sicherheit Priorität hat, setzen wir keine runderneuerten Reifen bei Reisebussen ein“, erklärt Betriebsleiter Thien.

Die Werkstatt ist nach § 57 b und StVZO (Fahrtschreiberüberprüfungen) sowie § 47 a StVZO (Abgasuntersuchungen) anerkannt. Jeder Bus wird vor seinem Einsatz technisch geprüft, gewaschen und gereinigt. Hinzu kommt, dass die geschulten Busfahrer regelmäßig von den Funktionen von PNEUSCAN Gebrauch machen. Das modular aufgebaute automatische Reifenkontrollsystem ist speziell dafür entwickelt worden, um die zeitaufwendigen und kostspieligen manuellen Reifendruck- und Profiltiefenkontrollen zu ersetzen. Innerhalb von Sekunden wird der genaue Zustand eines jeden Reifens angezeigt. Die Daten können vom Display der Systemeinheit abgelesen oder auf Wunsch auch als Beleg ausgedruckt werden. Die Reifeninspektion erfolgt durch die einfache Überfahrt der im Boden eingelassenen Sensorflächen. Die Platten können ebenerdig eingebaut werden und widerstehen den täglichen Belastungen. Die innovative Sensor-Technologie sorgt dafür, dass die vollautomatische Reifendruckkontrolle exakte Ergebnisse liefert. Die erzielten Parameter können in die Fuhrparkmanagement-Systeme der Betriebe integriert werden und bieten somit eine fortlaufende Aufzeichnung der Reifenzustände. Bei der Bentheimer Eisenbahn AG ist es Werkstattmeister Patrick Dulle, der die Auswertung der Daten im Auge behält und gegebenenfalls eingreift. Dulle schätzt das Reifenkonttrollsystem insbesondere für die Zeitersparnis, die sich für die Busfahrer bei der Abfahrtskontrolle ergibt. Außerdem hat der Werkstattleiter schon mehrfach festgestellt, dass durch das Scanning der inneren Busreifen jeder noch so geringe Luftdruckverlust frühzeitig angezeigt wird. Das war früher meistens nicht der Fall.

Auch der seit 23 Jahren im Unternehmen tätige Berufskraftfahrer Jan Soermann möchte PNEUSCAN inzwischen nicht mehr missen: „Ich brauche die Reifen jetzt nicht mehr täglich abzuklopfen, um mich von deren Einsatzbereitschaft zu überzeugen. Es ist doch wesentlich einfacher, die Sensorplatte zu überfahren und gleich zu erkennen, ob Reifendruck und Profiltiefe stimmen.“

Blick in die Zukunft

Hermann Thien blickt in die Zukunft und verweist bereits heute auf eine mögliche weitere Nutzung des Systems. Voraussichtlich wird die Bentheimer Eisenbahn eine neue Waschanlage mit entsprechendem Equipment in Betrieb nehmen und dann auch Dritten die Möglichkeit geben, die Reifenkontrollanlage zu nutzen. Je nach Bedarf könnte das System – das übrigens sowohl für Busse als auch für LKW geeignet ist – um eine weitere Kamera zum Scannen der Auflieger ergänzt werden. Neugierige Fragen nach der Wirtschaftlichkeit und dem praktischen Nutzen der Anlage hat es von Seiten einiger Unternehmen aus der Region schon gegeben …